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Wer weiß wofür et jot es

Schwank von Barbara Schöller und Peter Millowitsch

Regie: Barbara Schöller

In eigener Sache

Nun kommt das Ende doch schneller als gedacht: Die Ära der Theater-Dynastie Millowitsch endet am
25. März 2018  – mit den letzten beiden Vorstellungen des Stückes „Wer weiß wofür et jot es“.

Das Ende hat betriebswirtschaftliche Gründe: Der Ausstieg des WDR hat uns schwer getroffen, die Manpower, das Können und, ja, auch das Geld fehlen sehr. Zudem scheint das gute alte Volkstheater langsam aus der Mode zu kommen. Weil ich den Theaterbetrieb aber nur aus privaten Renten-Rücklagen weiter aufrechterhalten kann, habe ich mich entschieden, den Schlussstrich zu ziehen. Statt des „Etappenhasen“ wird in der Volksbühne ab Dezember nun Christian Seeler, Ex-Intendant des Hamburger Ohnesorg-Theaters, das Stück „Tratsch im Treppenhaus“ mit Heidi Mahler und mir zeigen. Sie sehen, wir werden uns wiedersehen. Hier im Theater oder auf einer anderen Bühne.

Leicht ist mir die Entscheidung nicht gefallen. Aber ich wusste schon mit zwanzig Jahren, dass ich mal als letzter Millowitsch-Mohikaner das Licht ausmachen würde. Ich hatte fast 40 Jahre Zeit, mich darauf vorzubereiten.

Und ehrlich?  Ja, es tut weh.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Millowitsch

 

P.S. Als Veranstaltungsort wird das Theater unter dem Namen Volksbühne am Rudolfplatz weiter geöffnet bleiben. Weitere Informationen zum Programm unter: http://volksbuehne-rudolfplatz.de/

 

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Kuhl un de Gäng - "Ich han dä Millowitsch jesinn"

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