Heike Schmidt

Vor genau 25 Jahren machte sie es zum ersten mal für Geld. Sie war jung und brauchte selbiges, es war ein kalter Dezemberabend in Wuppertal und um 20:15 Uhr war es
so weit, mit zitternden Knien betrat sie die Bretter der Wuppertaler Bühnen, spielte und bekam auch noch Geld dafür. Das war ein gute Gefühl! (Danke an die Bühnen und an Uli Greiff !) Es folgte das Jahrzehnt im Zeichen der Kartons und Kisten, d.h.alle ein bis zwei Jahre wurde umgezogen, von Köln nach Detmold, von Detmold nach Tübingen von Tübingen nach Dortmund. Wohl dem, der einen Onkel Rudolf hat! Doch nicht nur Onkel und Väter werden älter und der Umzüge überdrüssig, mit Mitte dreißig wollte auch sie endlich ankommen und ein Zuhause haben, wo man bleiben möchte.So verließ sie 1996 mit einem lachenden und einem weinenden Auge den heißgeliebten Pott und zog zurück nach Köln, wo 1984 am Theater der Keller all das begann, was mit diesen Brettern zu tun hat.