Dmitri Alexandrov
Als kleiner Junge wollte Dmitri erst Kosmonaut, dann Tierforscher und später Busfahrer werden. Weil er aber durch die Fahrprüfung fiel, wurde er Schauspieler. Er spielte am Moskauer Künstlertheater und in diversen TV-und Filmproduktionen mit, bis er sich bis über beide Ohren in ein kölsches Mädchen verliebte, das, wie sich später herausstellte, aus Düsseldorf kam. Er heiratete, zog 1994 nach Köln und schlug sich eine Weile als Straßenmusikant durch. Die Passanten auf der Schildergasse haben seitdem viel bezahlt, damit er endlich aufhört zu singen. Doch der Bestechungsversuch blieb erfolglos und Dmitri eroberte die freie Szene in Köln. Er quälte das Publikum im Horizont Theater, im Theater der Keller, im Bauturm u.s.w. und dehnte sein Engagement bis ans Freiburger Theater aus. Im TV sah man ihn in der Serie „Die Anrheiner“ und in diversen Filmproduktionen wie „Jahrestage“, „Bersteinamulett“ oder „Die Frau des Heimkehrers“. 2004 spielte Dmitri den Müllexporteur Stani im Millowitsch Theater und war danach als Reiki-Meister Harry Hering, Monsignore Mozzarella und Bertie Heinzelmann oder Felix Kolvenbach zu erleben. In bekannter Bravour, mit viel Körpereinsatz und manchem Sprachfehner gehört Dmitri längst zum allseits beliebten Stammensemble des Millowitsch Theaters. Diesmal sorgt er als Horst Koch, der Vize Präsident von „Pizza Frost“, mit allerlei missratenen Zauberkunststücken für reichlich Verwirrung.


