Ensemble

Peter Millowitsch

Peter Millowitsch wurde am ersten Februar 1949 in Köln geboren. Lange bevor er selbst darüber nachdenken konnte, stand für seine Umgebung bereits fest, daß er Schauspieler werden würde wie sein berühmter Vater. Tatsächlich spielte er bereits im Alter von acht Jahren seine erste Rolle am Volkstheater Millowitsch. Seine ersten Bühnenerfolge waren seiner schulischen Karriere nicht unbedingt förderlich und so war es unvermeidlich, daß er einige „Ehrenrunden“ zu drehen hatte, bis er das Abitur bestand. Dem Rundendrehen ist Peter Millowitsch bis heute treu geblieben: Er ist ein begeisterter Motorsportfan und fährt – wann immer es die Zeit und seine Frau Barbie erlauben – Rennen in der Tourenwagenklasse. Als junger Mann verkörperte Peter Millowitsch im Fernsehen zumeist den gefährdeten Jugendlichen aus der sozialen Unterschicht, während er im Kino an der Seite von Roy Black, Rex Guildo und Co. den netten Kumpel spielte. Er absolvierte in Hamburg die Schauspielschule und kehrte – um einige Erfahrungen reicher – ans väterliche Theater zurück. Nachdem er festes Ensemble-Mitglied am Hause seines Vaters wurde, arbeitete er sich auch in die geschäftliche Seite des Unternehmens ein, dessen Direktion er von Willy Millowitsch übernommen hat, dem es verständicherweise sehr schwer gefallen ist, das Zepter nach so vielen erfolgreichen Jahren aus der Hand zu geben.

 

Claus Janzen

Nach dem Abitur zog es Claus Janzen von seiner Geburtsstadt Hagen direkt in die Schauspielschule nach Köln. Es folgten Engagements in ganz NRW, u.a. am Stadttheater Dortmund und der Düsseldorfer Komödie. Zwischendurch blieb noch Zeit  fürs Fernsehen: Er begeisterte Klein und Groß als der unvergessene „Rasende Roland“ im  „Li-La-Laune-Bär“, spielte im Tatort, der Lindenstraße,  in der Stadtklinik, bei SK-Kölsch. Er unterstützt Markus Maria Profittlich bei „Mensch Markus“, ist einer von den „Mannsbildern“  und ist – bis heute – ein Anker bei „Ein Fall für die Anrheiner“.  Seine Bühnenheimat findet Claus im Millowitsch-Theater.  Seit 1993 ist er eine nicht wegzudenkende Größe. In „Hurra ein Junge“ gibt er hier sein Debüt. In „Ett kutt wie ett kütt“,  da macht er gleich beides: Regie und Hauptrolle. Gemeinsam mit Peter Millowitsch bringt er die erste schwule Theaterfigur auf die Millowitsch-Bretter – und spielt sie kurzerhand gleich selber. Ob in „Liebesgrüße aus Nippes“,  „Einmal Prinz zu sein“, „Bauer braucht Sau“  …  egal, in welche Rolle Claus Janzen schlüpft, er überzeugt, fordert Lachsalven heraus und spielt sich in die Herzen der Zuschauer und Zuschauerinnen.

 
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